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Allgemeine Empfehlungen

Allgemein gelten für Patienten mit Harnsteinen folgende Empfehlungen:

Trinken Sie ausreichend. Eine hohe Trinkmenge führt zur Verdünnung des Urins und Absenkung der Dichte; das Risiko einer Kristallbildung ist somit herabgesetzt. Berücksichtigen Sie dabei auch den Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen bei hoher Umgebungstemperatur oder körperlicher Anstrengung.
Ungeeignet für eine Durchspülungstherapie sind alkoholische Getränke, Kaffee, Kakao und stark gesüßte hochkalorische Limonaden wie Cola, Fanta usw. Besonders harntreibend wirken Tees aus Heilkräutern (Birkenblätter, Löwenzahn, Liebstöckel und Goldrute), verdünnte Fruchtsäfte und Mineralwässer.
Letztere eignen sich besonders für eine differenzierte Harnsteinmetaphylaxe. Die Analyse auf dem Etikett gibt Auskunft darüber, welche Ionen im dem Sprudel-Produkt enthalten sind. Bei den Ernährungsempfehlungen sind für die jeweilige Steinart geeignete Mineralwasser-Zusammensetzungen aufgeführt.

Ernähren Sie sich gesund. Dabei brauchen Sie nicht auf alle Genüsse zu verzichten, Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie aber in vernünftigem Maße damit umgehen. Ein ausgewogener Speiseplan beinhaltet eine flüssigkeits- und vitaminreiche, fett- und eiweißbeschränkte Kost mit Vollkornprodukten, frischem Gemüse und Obst. Eiweißreiche Lebensmittel (etwa Wurst, Fleisch, aber auch manche Fisch- und Käsesorten) sind zu reduzieren. Vermeiden Sie große Mengen an Spinat und Rhabarber, beide haben einen sehr hohen Gehalt an Oxalsäure. Es ist ratsam, zwei fleischfreie Tage in der Woche einzuplanen und auf Alkohol zu verzichten. Über- und Fehlernährung können über eine Fehlsteuerung des Stoffwechsels zur massenhaften Ausscheidung von steinbildenden Substanzen führen. Essen Sie Zitrusfrüchte. Zitrat und Magnesium sind wirksame Hemmstoffe der Kristallisation.

Bewegen Sie sich ausreichend. Regelmäßige sportliche Betätigungen wie Radfahren, Joggen oder Gartenarbeit erhöhen den Kalorienverbrauch und helfen somit, den Stoffwechsel zu entlasten.

Achten Sie auf ein angemessenes Körpergewicht. Der BMI (= Body Mass Index) errechnet sich aus dem Quotienten des Körpergewichts und des Quadrats der Körpergröße (kg : m²) und sollte bei Erwachsenen unter 25 liegen.

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